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	<title>No nix narrets! &#187; Allgemein</title>
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	<description>Ein Mann, ein Blog, kein Plan!</description>
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		<title>neunzehn83.de jetzt auch über IPv6 erreichbar</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 22:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank IPv6 zu Hause über den Tunnelbroker Sixxs konnte ich nun endlich meinen vServer fit für &#8220;das neue Internet&#8221; machen. Natives IPv6 ist wohl in absehbarer Zeit nicht zu erwarten, da von meinem ISP, der Kabel Baden-Württemberg GmbH, noch kein Termin zur Einführung von IPv6 genannt wurde. Eigentlich ganz einfach Alles was wir brauchen ist: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank IPv6 zu Hause über den Tunnelbroker <a href="//www.sixxs.net">Sixxs</a> konnte ich nun endlich meinen vServer fit für &#8220;das neue Internet&#8221; machen. Natives IPv6 ist wohl in absehbarer Zeit nicht zu erwarten, da von meinem ISP, der Kabel Baden-Württemberg GmbH, noch kein Termin zur Einführung von IPv6 genannt wurde.</p>

<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2012/01/v6ping.gif" alt="" title="v6ping" width="612" height="223" class="alignnone size-full wp-image-989" /></p>

<h2>Eigentlich ganz einfach</h2>

<p>Alles was wir brauchen ist:</p>

<ul>
<li>eine IPv6-Adresse</li>
<li>einen Nameserver, der per IPv6 erreichbar ist</li>
<li>DNS AAAA-Records</li>
<li>Apache für den Dualstack-Betrieb konfigurieren</li>
</ul>

<h3>Eine IPv6-Adresse</h3>

<p>Der <a href="//www.netcup.de/bestellen/produkt.php?produkt=88">vServer ALUMINIUM</a> von <a href="//www.netcup.de">Netcup</a>, auf dem neunzehn83.de läuft, ist IPv6 fähig. Per OpenVCP-Panel kann man bis zu 15 einzelne IPv6-Adressen aktivieren. Nach einem Reboot stehen diese zur Verfügung.</p>

<pre><code>~$ sudo ifconfig
eth0      Link encap:Ethernet  HWaddr 00:24:21:b4:xy:ab
      inet addr:188.40.201.74  Bcast:188.40.201.127  Mask:255.255.255.192
      inet6 addr: 2a01:4f8:100:5462:0:bc28:c94a:1/64 Scope:Global
      inet6 addr: 2a01:4f8:100:5462:0:bc28:c94a:2/64 Scope:Global
</code></pre>

<h3>Nameserver</h3>

<p>Für IPv4 schreibt die DeNIC mindestens zwei Nameserver in unterschiedlichen /24 Netzen vor. Bei IPv6 genügt im Moment noch ein einziger. <a href="/blog/2009/12/11/die-technik-hinter-diesem-blog-hosting-fur-schwaben/">Wie bereits erwähnt</a>, verwende ich die Nameserver von <a href="//www.regworld.com">Regworld</a>, meinem Domain-Registrar. Zusätzlich läuft auf dem vServer noch ein Bind Nameserver als zweiter Secondary. Dieser lauscht auch gleichzeitig an der IPv6-Adresse und wird somit als einziger Nameserver für IPv6-Anfragen genutzt.</p>

<p>Die Nameserver von Regworld kommen dafür leider nicht in Frage, da diese (noch) nicht per IPv6 erreichbar sind. Das lässt sich aber relativ leicht lösen, indem man einen Bind-Nameserver an eine oder mehrere IPv6 adressen binded und als reinen Forwarder für die Regworld-Nameserver via IPv4 konfiguriert.</p>

<p>In meinem Fall gebe ich mich aber mal mangels RAM mit nur einem Nameserver für IPv6 zufrieden.</p>

<p>Zu guter Letzt muss noch ein IPv6 GLUE-Record für den Nameserver angelegt werden. Das geht im Domainrobot von Regworld (AutoDNS) genau so wie bei IPv4: Man schreibt den IPv6-Glue einfach per Leerzeichen vom v4-Glue getrennt dahinter:</p>

<pre><code>ns.example.org 1.1.1.1 ::1
</code></pre>

<p>Beim DeNIC-Whois sieht das dann so aus:</p>

<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2012/01/ipv6_nameserver_denic.gif" alt="" title="ipv6_nameserver_denic" width="480" height="155" class="alignnone size-full wp-image-985" /></p>

<h3>DNS AAAA-Records</h3>

<p>Was der A-Record bei v4 ist der AAAA (Quad-A) Record bei v6. Diesen legen wir jetzt also für die Domain (neunzehn83.de) und die www-Subdomain an. Zusätzlich habe ich eine neue Subdomain <a href="//ipv6.neunzehn83.de">ipv6.neunzehn83.de</a> erstellt, die nur ein AAAA aber kein A Record hat, somit also exklusiv über IPv6 erreichbar ist.</p>

<pre><code>@    IN A    188.40.201.74    
@    IN AAAA 2a01:4f8:100:5462::bc28:c94a:1
www  IN A    188.40.201.74
www  IN AAAA 2a01:4f8:100:5462::bc28:c94a:1
ipv6 IN AAAA 2a01:4f8:100:5462::bc28:c94a:1
</code></pre>

<p>IPv6 hat übrigens Priorität vor IPv4, weshalb alle Besucher die sowohl mit IPv4 als auch mit IPv6 unterwegs sind, diese Webseite bereits über IPv6 betrachten.</p>

<h3>Apache Dualstack</h3>

<p>Dual-Stack nennt man das Verfahren, bei dem der Apache sowohl per IPv4 also auch per IPv6 erreichbar ist. Alles was dafür nötig ist, ist den Apachen auch auf der IPv6-Adresse lauschen zu lassen und die Virtualhost-Konfiguration um die IPv6-Adresse zu erweitern.</p>

<pre><code>Listen 188.40.201.74:80
Listen [2a01:4f8:100:5462::bc28:c94a:1]:80

&lt;Virtualhost 188.40.201.74:80 [2a01:4f8:100:5462::bc28:c94a:1]:80&gt;
[...]
&lt;/Virtualhost&gt;
</code></pre>

<p>Nach einem Apache-Restart ist alles klar.</p>

<h2>IPv6 und Froxlor</h2>

<p>Dummerweise schreibe ich für diesen Server die Apache-Configs nicht selbst, sondern lass das <a href="//www.froxlor.org/">Froxlor</a> machen. Froxlor ist der Nachfolger von SysCP, unterstützt aber ebenso noch kein Dualstack, weshalb ich selbst an der Source Hand angelegt habe. Alle Änderungen finden sich in <a href="/blog/wp-content/uploads/2012/01/IPv6.patch">diesem Patch</a>, welchen ich auch in einem <a href="//forum.froxlor.org/index.php?/topic/1415-ipv6-dualstack-apache-bind/">Thread bei Froxlor</a> zur Diskussion veröffentlicht habe. In der Datenbank muss die Varchar-Länge des <code>ip</code>-Feldes der <code>panel_ipsandports</code>-Tabelle auf 55 vergrößert werden.</p>

<pre><code>ALTER TABLE `panel_ipsandports` CHANGE `ip` `ip` VARCHAR( 55 ) NOT NULL DEFAULT ''
</code></pre>

<p>Nun können unter <code>IPs und Ports</code> Dualstack-IPs angeben werden, indem die IPv4 einfach durch ein Leerzeichen von der IPv6-Adresse getrennt wird:</p>

<p><img src="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/froxlor_ipv6.gif" alt="" title="froxlor_ipv6" width="575" height="183" class="alignnone size-full wp-image-983" /></p>

<p>Achtung: der Patch berücksichtigt nur die Apache und Bind Konfiguration. NGIX und Lighttpd sind unverändert und somit wahrscheinlich nicht funktionsfähig.</p>

<h2>IPv6 und PHP</h2>

<p>Wenn die eigene Webseite auch per IPv6 erreichbar ist, kann das auch Auswirkungen auf PHP-Scripte haben. <code>$_SERVER['REMOTE_ADDR']</code> beinhaltet dann nämlich die IPv6-Adresse als String und die ist in den meisten Fällen deutlich länger als eine IPv4-Adresse. Das kann ein Problem werden, wenn die IP-Adresse in einer Datenbank als ein <code>VARCHAR(15)</code> gespeichert wird. Hier benötigt man nun ein <code>VARCHAR(40)</code>. Auch <a href="//php.net/manual/de/function.ip2long.php">ip2long()</a> funktioniert nicht mit IPv6-Adressen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zwei Jahre (und ein bisschen) neunzehn83.de</title>
		<link>http://neunzehn83.de/blog/2011/12/15/zwei-jahre-und-ein-bisschen-neunzehn83-de/</link>
		<comments>http://neunzehn83.de/blog/2011/12/15/zwei-jahre-und-ein-bisschen-neunzehn83-de/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 22:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie auch schon letztes Jahr habe ich den Geburtstag (oder sagt man Jahrestag) meines Blogs knapp verpennt. Macht aber nichts, zu bloggen hab ich nämlich auch vergessen. 2011 waren die Anspüche groß, die Resultate blieben aber wie so oft weit hinter den Erwartungen zurück. So habe ich es in einem Jahr auf gerade einmal 16 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/6XUxx.jpg" alt="Party Hard" /></p>

<p>Wie auch schon <a href="http://neunzehn83.de/blog/2010/12/07/ein-jahr-neunzehn83-de/">letztes Jahr</a> habe ich den Geburtstag (oder sagt man Jahrestag) meines Blogs knapp verpennt. Macht aber nichts, zu bloggen hab ich nämlich auch vergessen. 2011 waren die Anspüche groß, die Resultate blieben aber wie so oft weit hinter den Erwartungen zurück. So habe ich es in einem Jahr auf gerade einmal 16 Beiträge gebracht. Pfui!</p>

<p>2012 wird aber alles besser. Gebloggt wird ab sofort übrigens mit WordPress 3 und markdown (yay). Ideen für neue Beiträge habe ich einige, mitunter sind das echte Kracher, also dranbleiben, denn die kalte Jahreszeit kommt bestimmt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SVG nach PNG umwandeln mit Textpath [Debian Linux]</title>
		<link>http://neunzehn83.de/blog/2011/08/29/svg-nach-png-umwandeln-mit-textpath-debian-linux/</link>
		<comments>http://neunzehn83.de/blog/2011/08/29/svg-nach-png-umwandeln-mit-textpath-debian-linux/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 20:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz erwähnt, da es mich selbst zu viel Zeit gekostet hat dieses eigentlich einfache Problem zu lösen: Möchte man ein SVG in PNG (oder sonstige Pixelgrafikformate) umwandeln, versucht man das wohl zunächst mit ImageMagick. Das funktioniert solange auch prima, bis im SVG ein &#60;textpath&#62; vorkommt. Dieser verschwindet nämlich bei der Umwandlung in ein PNG mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz erwähnt, da es mich selbst zu viel Zeit gekostet hat dieses eigentlich einfache Problem zu lösen:</p>

<p>Möchte man ein SVG in PNG (oder sonstige Pixelgrafikformate) umwandeln, versucht man das wohl zunächst mit <a href="http://www.imagemagick.org/script/index.php"><strong>ImageMagick</strong></a>. Das funktioniert solange auch prima, bis im SVG ein &lt;textpath&gt; vorkommt. Dieser verschwindet nämlich bei der Umwandlung in ein PNG mit imagick. Selbes Problem tritt mit meiner zweiten Wahl, dem Tool <strong>rsvg</strong> (librsvg2-bin), auf.</p>

<p>Mit <strong><a href="http://inkscape.org/?lang=de">inkscape</a></strong> funktioniert die Umwandlung wie gewünscht. Es ist mit Sicherheit weniger verbreitet wie convert (imagick), aber immerhin ist es als Debian-Paket (&#8220;inkscape&#8221;) verfügbar. Die Windowsversion ist im Übrigen ebenfalls einen Blick wert: ein wirklich brauchbares, quelloffenes Vektorgrafikprogramm!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>reCAPTCHA Tricks ;)</title>
		<link>http://neunzehn83.de/blog/2011/05/09/recaptcha-tricks/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 15:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://neunzehn83.de/blog/?p=827</guid>
		<description><![CDATA[reCAPTCHA ist ein sehr verbreiteter Captcha-Service der von Google betrieben wird. Viele Webseiten zeigen via reCAPTCHA-Webservice diese Captchas an, um Ihre menschlichen Besucher von Bots zu unterscheiden. Das Besondere: mit reCAPTCHA werden Bücher digitalisiert, bzw. OCR-Ergebnisse überprüft. Zur Lösung muss der Benutzer zwei Wörter eingeben, wovon aber nur eines bei reCAPTCHA bekannt ist. Beide Wörter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-828" title="recaptcha" src="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/recaptcha.jpg" alt="" width="314" height="125" /></p>

<p><a href="http://www.google.com/recaptcha">reCAPTCHA</a> ist ein sehr verbreiteter Captcha-Service der von Google betrieben wird. Viele Webseiten zeigen via reCAPTCHA-Webservice diese Captchas an, um Ihre menschlichen Besucher von Bots zu unterscheiden. Das Besondere: mit reCAPTCHA werden Bücher digitalisiert, bzw. OCR-Ergebnisse überprüft. Zur Lösung muss der Benutzer zwei Wörter eingeben, wovon aber nur eines bei reCAPTCHA bekannt ist. Beide Wörter stammen aus einem Buch-Scan (<a href="http://books.google.de/">Google Books</a> &#8211; aber auch andere). Das bekannte Wort wurde bereits durch reCAPTCHA-Benutzer bestätigt oder hat grundsätzlich eine hohe OCR-Genaugigkeit &#8211; das unbekannte hat eine niedrige Genauigkeit.</p>

<p>Beide Wörter werden zusätzlich verformt. Früher wurden auch verschiedene Objekte oder Striche über die Texte gelegt. Zur erfolgreichen Lösung reicht die Übereinstimmung des bekannten Wortes. Die Eingaben zum anderen Wort werden lediglich erfasst und bei entsprechender Häufung dazu verwendet das OCR-Ergebnis zu korrigieren bzw. zu bestätigen.</p>

<p>Das erklärt auch, warum bei reCAPTCHA teilweise wirre Worte erscheinen.</p>

<p><img class="alignnone size-full wp-image-829" title="recaptcha" src="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/recaptcha.png" alt="" width="551" height="246" /></p>

<p>In diesem Fall genügt es einfach das zweite Wort einzugeben. Das erste kann frei erfunden werden. Captcha gelöst! Wer also nicht beim Digitalisieren behilflich sein will, der hält sich nicht lange mit dem entziffern auf, sondern gibt irgendetwas ein &#8211; das bekannte Wort (und nur darauf kommt es an) ist <em>meist</em> ohne viel Rätseln lesbar.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Apples consolidated.db visualisieren</title>
		<link>http://neunzehn83.de/blog/2011/04/29/apples-consolidated-db-visualisieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 22:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wurde wohl schon genug über das Speichern von Bewegungsdaten auf Apples iPhone geschrieben. Nur eins noch: Mit Hilfe dieser Webseite kann man die consolidated.db (die böse Datei, in der all die Bewegungsdaten gespeichert sind) parsen, und übersichtlich in einer Google-Map darstellen. Das ganze passiert zu 100% Clientseitig mit Javascript. Ausgewählt werden kann direkt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/consolidated.db_.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-811" title="consolidated.db" src="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/consolidated.db_.jpg" alt="" width="600" height="200" /></a></p>

<p>Es wurde wohl schon genug über das Speichern von Bewegungsdaten auf Apples iPhone geschrieben. Nur eins noch: Mit Hilfe <a href="http://markolson.github.com/js-sqlite-map-thing/">dieser Webseite</a> kann man die consolidated.db (die böse Datei, in der all die Bewegungsdaten gespeichert sind) parsen, und übersichtlich in einer Google-Map darstellen. Das ganze passiert zu 100% Clientseitig mit Javascript. Ausgewählt werden kann direkt der iTunes-Backup-Ordner, oder besser, nur die consolidated.db via Drag&amp;Drop. Bei meinen Tests hat das ausschließlich mit Google-Chrome funktioniert.</p>

<p>Besitzer eines Jailbroken iPhones finden die besagte Datei via scp in
<pre><em>/private/var/root/Library/Cache/locationd/consolidated.db</em></pre></p>

<p>Übrigens: die <a href="http://www.android.com/">Smartphone-Plattform</a> der <a href="http://www.google.de">Datenkrake Goole</a> scheint Apple da in nichts nachzustehen &#8211; zumindest beim Datensammeln. Deshalb rate ich allen <a href="http://www.pocketpc.ch/c/930-android-sammelt-geo-daten.html">ihre Häme besser zurückzuhalten</a> ;)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hosteurope vServer Ausfall! MTTR: 32 Stunden..</title>
		<link>http://neunzehn83.de/blog/2011/03/19/hosteurope-vserver-ausfall-mttr-32-stunden/</link>
		<comments>http://neunzehn83.de/blog/2011/03/19/hosteurope-vserver-ausfall-mttr-32-stunden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 12:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://neunzehn83.de/blog/?p=744</guid>
		<description><![CDATA[Ein Festplattencrash im Wirtssystem eines vServers Linux XL 4.0 von Hosteurope führte zu einer Downtime von Sage und Schreibe 32 Stunden. Beim Zurückspielen der von Hosteurope angelegten Backups gab es offensichtlich Schwierigkeiten. Während den Restore-Versuchen seitens Hosteurope war es nicht möglich, einfach einen frischen vServer unter der selben IP zu erhalten &#8211; ich habe mich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Festplattencrash im Wirtssystem eines <a href="http://www.hosteurope.de/produkt/Virtual-Server-Linux-XL">vServers Linux XL 4.0</a> von <a href="http://www.hosteurope.de">Hosteurope</a> führte zu einer Downtime von Sage und Schreibe <strong>32 Stunden</strong>. Beim Zurückspielen der von Hosteurope angelegten Backups gab es offensichtlich Schwierigkeiten. Während den Restore-Versuchen seitens Hosteurope war es nicht möglich, einfach einen frischen vServer unter der selben IP zu erhalten &#8211; ich habe mich, nachdem der Server bereits über <strong>24 Stunden DOWN</strong> war, ja schon längst damit abgefunden, das Ding neu aufzusetzten und eigene Backups einzuspielen. Es blieb also nur: ausharren! Der Telefonsupport hat mir immer schön freundlich und verständnisvoll die Statusmeldungen vorgelesen &#8211; wirklich Helfen kann da einem aber offensichtlich keiner.</p>

<p>Backups macht man übrigens <strong>NUR</strong> um die Daten auch tatsächlich wiederherzustellen. Bei Hosteurope könnte man meinen, dass die Wiederherstellung eines vServers das ein oder andere Mal probiert wurde. Offenbar nicht so wirklich.</p>

<h2><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Disaster_Recovery">Disaster Recovery</a> bei Hosteurope vServer: Ein Desaster!</h2>

<p>Das <a href="http://www.hosteurope.de/produkte/Support-Leistungen-SLA">SLA von Hosteurope</a> liest sich ja ganz gut, ist aber im Ernstfall Schall und Rauch. Dort wird eine MTTR (mean time to repair, durchschnittliche Reparaturdauer) für einen Hardwaredefekt mit 4 (typisch: 2) Stunden angegeben! Bei Überschreitung der zugesicherten MTTR gibt es pro 30min. 1/30 der Monatsmiete zurück &#8211; maximal aber 50%. Für 32 Stunden Downtime gibt es jetzt also ganze <strong>8,50€ Entschädigung</strong> &#8211; sofern man diese per Fax oder Brief beantragt.</p>

<p>Eine DNS-Umstellung zu Beginn der Downtime wäre im Nachhinein natürlich die beste Entscheidung gewesen. Die Aussagen vom Support sowie die Statusmeldungen (was als Synonym zu verstehen ist) haben aber stets ein baldiges Ende der Restore-Arbeiten versprochen.</p>

<p>Das hier einiges außerplanmäßig schief gelaufen sein muss, ist klar. Dennoch Frage ich mich, was dann den Mehrpreis von Hosteurope gerechtfertigt. vServer mit dieser Spezifikation bekommt man woanders für weniger als die Hälfte. Ebenfalls mit Labeln wie <a href="http://www.hosteurope.de/content/Virtual-Server-110-Prozent-Performance">&#8220;<strong>100% Qualitätshardware</strong>&#8221; und &#8220;<strong>Professionelles Knowhow</strong>&#8220;</a>.</p>

<p>Bis gestern dachte ich, dass man bei Hosteurope tatsächlich mehr bekommt. In diesem Fall leider nicht. Dennoch sind die Probleme mit Hosteurope in der Gesamtheit wohl sehr gering. Zumindest war das immer mein Eindruck bei Recherchen im Internet. Als direkt Betroffener hilft das einem aber auch nicht weiter. Aber warten wir mal ab, ob sich Hosteurope dazu abschließend noch äußert.</p>

<p><a href="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/hosteurope-recovery.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-758" title="hosteurope-recovery" src="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/hosteurope-recovery-262x300.png" alt="" width="262" height="300" /></a></p>

<p>Das ist die Chronologie der Statusmeldungen. Interessant: Die Störungsmeldung des parallel bereitgestellten vServers (leider mit anderer IP und somit unbrauchbar) und eine 6 Stunden Downtime während Wartungsarbeiten nur 4 Wochen zuvor. Laut <a href="http://www.pingdom.com/">Pingdom</a> macht das seit Beginn der Messungen (01.02.2011) eine Uptime von nur 96,81%.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Adobe Reader und die Updates..</title>
		<link>http://neunzehn83.de/blog/2011/02/25/adobe-reader-und-die-updates/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 19:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://neunzehn83.de/blog/?p=657</guid>
		<description><![CDATA[Der ISO PDF-Standard ist seit 2008 unverändert. Dennoch meldet sich der Adobe-Updater wöchentlich mit Update-Hinweisen. Der Installer des Adobe-Readers ist fast 7 mal Größer als der Installer des Foxit PDF Readers (47 MB zu 7,6 MB). Dennoch haben die Programme gefühlt den selben Funktionumfang: Sie zeigen PDFs an. Wozu dient also der ganze Ballast und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-666" title="pdf" src="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/pdf-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" />Der <a href="http://www.iso.org/iso/catalogue_detail.htm?csnumber=51502">ISO PDF-Standard</a> ist seit 2008 unverändert. Dennoch meldet sich der Adobe-Updater wöchentlich mit Update-Hinweisen. Der Installer des Adobe-Readers ist fast 7 mal Größer als der Installer des <a href="http://www.foxitsoftware.com/">Foxit PDF Readers</a> (47 MB zu 7,6 MB). Dennoch haben die Programme gefühlt den selben Funktionumfang: Sie zeigen PDFs an. Wozu dient also der ganze Ballast und die häufigen Updates?</p>

<p>Der Adobe Reader ist viel mehr als nur ein PDF Reader. Da Adobe gewisse Features an Geschäftskunden verkaufen will, kann der gemeine Adobe Reader viel mehr als nur PDFs anzeigen: Unter der Haube steckt unter anderem ein Dokumentlebenszyklusmanagement (document lifecycle management), ein DRM-Client, Dokumentenstatistiken, Dokument-Verfolgung (<a href="http://www.adobe.com/devnet/acrobat/pdfs/tracker.pdf">document tracking</a>), Unterstützung für Video und Audio bis hin zur Anzeige externer Daten wie z.B. CAD-Daten in einer eigenen <a href="http://www.adobe.com/manufacturing/3dpdfsamples/pdfs/turbine_engine_re.pdf">3D-View</a>.  Alle <a href="http://www.adobe.com/products/acrobat/matrix.html">hier</a> gelisteten Features sind im Prinzip im Reader vorhanden &#8211; nur zum Erstellen der selbigen benötigt man höhere Versionen der Acrobat-Familie.</p>

<p>Das sind Features, die 99% der Anwender niemals brauchen werden. Doch für Adobe ist die hohe Verfügbarkeit dieser Features getarnt in einem PDF-Reader ein prima Argument, Funktionen wie document-tracking zu verkaufen.</p>

<p>Dennoch werden über Updates auch sicherheitsrelevante Bugs im Reader gefixt &#8211; insofern ist das Abschalten des Adobe Updaters nicht der Weisheit letzter Schluss (wenn man die Funktion zum Abschalten überhaupt findet). Wer sich an dem unnötigen Ballast und den häufigen Updates stört greift also besser zu freien Alternativen wie dem Foxit Reader. Auf der anderen Seite macht sich der Ballast kaum bemerkbar und die Updates sind unter&#8217;m Strich recht harmlos. Das Neu-Erstellen des Desktop-Icons nach <em>jedem</em> Update hingegen, ist total nervig &#8211; wer startet schon einen PDF-Reader über eine Verknüpfung auf dem Desktop??</p>

<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.adobe.com/manufacturing/3dpdfsamples/pdfs/turbine_engine_re.pdf</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Augmented reality und OCR</title>
		<link>http://neunzehn83.de/blog/2010/12/17/augmented-reality-und-ocr/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 17:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Augmented reality, die erweiterte Realität: Beispiele dafür gibt es mittlerweile einige &#8211; fast alle sind total sinnlos. So wohl auch das App &#8220;Word Lens&#8220;. Aber es ist einfach nett anzusehen. Im Moment gibt&#8217;s das nur fürs iPhone. In der Demo-Version, in der erkannte Wörter lediglich umgedreht statt übersetzt werden, ist es kostenlos. Übersetzungspakete (z. Zt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="366" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/h2OfQdYrHRs&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="366" src="http://www.youtube.com/v/h2OfQdYrHRs&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
<strong></strong></p>

<p>Augmented reality, die erweiterte Realität: Beispiele dafür gibt es mittlerweile einige &#8211; fast alle sind total sinnlos. So wohl auch das App &#8220;<a href="http://questvisual.com/">Word Lens</a>&#8220;. Aber es ist einfach nett anzusehen. Im Moment gibt&#8217;s das nur fürs iPhone. In der Demo-Version, in der erkannte Wörter lediglich umgedreht statt übersetzt werden, ist es kostenlos. Übersetzungspakete (z. Zt. nur EN&lt;-&gt;ES) kosten 3,99 Euro.</p>

<p>Das App funktioniert auch ohne Internetverbindung. Die live OCR-Erkennung, und die miese Maschinenübersetzung  sind für mich noch soweit nachvollziehbar. Aber das Ersetzen des Originaltextes unter Berücksichtigung der Schriftart, -farbe und -größe unter den verschiedensten Winkeln: <strong>mind = blown.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Jahr neunzehn83.de</title>
		<link>http://neunzehn83.de/blog/2010/12/07/ein-jahr-neunzehn83-de/</link>
		<comments>http://neunzehn83.de/blog/2010/12/07/ein-jahr-neunzehn83-de/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 18:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe ich doch glatt den ersten Geburtstag meines Blogs verpennt. Am 3. Dezember 2009 ging es hier offiziell los. Seither habe ich es auf immerhin 28 mehr oder minder sinnvolle Beiträge geschafft &#8211; diesen eingeschlossen :) Für 2011 nehme ich mir vor, die Frequenz etwas zu erhöhen, auch wenn nach wie vor gilt: Qualität vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/whois-neunzehn83.png"><img class="alignleft size-full wp-image-579" title="neunzehn83.de Whois" src="http://neunzehn83.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/whois-neunzehn83_s.png" alt="" width="215" height="113" /></a>Habe ich doch glatt den ersten Geburtstag meines Blogs verpennt. Am <a href="http://neunzehn83.de/blog/2009/12/03/neunzehn83/">3. Dezember 2009</a> ging es hier offiziell los. Seither habe ich es auf immerhin <a href="http://neunzehn83.de/blog/archiv/">28 mehr oder minder sinnvolle Beiträge</a> geschafft &#8211; diesen eingeschlossen :)</p>

<p>Für 2011 nehme ich mir vor, die Frequenz etwas zu erhöhen, auch wenn nach wie vor gilt: <em>Qualität vor Quantität</em>. Zu einem Picdump- oder Linkblog kann ich die Seite ja dann immer noch verkommen lassen.</p>

<p>Für <strong>EUCH</strong> silent-reader da draußen wird es so langsam höchste Zeit mal einen Kommentar zu hinterlassen. Wenn euch zu meinen sonstigen Posts einfach nichts einfällt, kann ich das gut verstehen. Ist ja stellenweise auch echt kranker Scheiß. Dieser Post hingegen läd selbst den einfachst gestrickten Menschen zum Kommentieren ein. Ich weiß übrigens, dass Ihr mindestens zwei seid, also los!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>SOHO Mailserver unter Debian Lenny mit Getmail</title>
		<link>http://neunzehn83.de/blog/2010/07/04/soho-mailserver-unter-debian-lenny-mit-getmail/</link>
		<comments>http://neunzehn83.de/blog/2010/07/04/soho-mailserver-unter-debian-lenny-mit-getmail/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 13:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier geht&#8217;s um die Idee, einen schicken, lokalen SOHO Mailserver unter Debian Lenny einzurichten. SOHO bedeutet Small Office, Home Office &#8211; wir reden hier also vom klassischen Serverlein daheim im Schrank, bis hin zum ausgewachsenem Server mit einigen (wenigen) Clients. Das ist kein Copy/Paste-Tutorial. Vielmehr geht es hier um die Möglichkeiten von Debian, einen solchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geht&#8217;s um die Idee, einen schicken, lokalen <em>SOHO</em> Mailserver unter Debian Lenny einzurichten. SOHO bedeutet <em>Small Office, Home Office</em> &#8211; wir reden hier also vom klassischen Serverlein daheim im Schrank, bis hin zum ausgewachsenem Server mit einigen (wenigen) Clients. Das ist kein Copy/Paste-Tutorial. Vielmehr geht es hier um die Möglichkeiten von Debian, einen solchen Mailserver zu realisieren.</p>

<h2>Wozu überhaupt ein lokaler Mailserver?</h2>

<p>E-Mails direkt am Client per <strong>POP</strong> abzuholen hat einige Nachteile. Besonders dann, wenn man von verschiedenen Rechner auf seine E-Mails zugreifen will. Außerdem ist die Datensicherung, auch bei nur einem Client, echt anstrengend.</p>

<p>Deswegen wurde <strong>IMAP</strong> erfunden! Mich stört aber:</p>

<ul>
    <li>Die Daten liegen irgendwo (im schlimmsten Fall bei Google!).</li>
    <li>Begrenzter Speicherplatz: schon allein die Tatsache, dass eine Grenze existiert, stört.</li>
    <li><strong>Lag!</strong> Egal ob xxMbit und lokaler Cache: inet &lt; LAN</li>
</ul>

<p>Ein lokaler Mailserver löst all diese Probleme: E-Mails werden von diversen Konten per POP3 beim jeweiligen Provider abgeholt, und dann per IMAP im lokalen Netz zur Verfügung gestellt.</p>

<h2>Die Anforderungen</h2>

<ul>
    <li>Abholung von E-Mails <em>verschiedener</em> POP3-Konten bei verschiedenen Providern (GMX, 1und1, usw.)</li>
    <li>Serverseitige (Spam-)Filter und Weiterleitungen</li>
    <li>Bereitstellung der Mails mehrerer externer POP-Konten in <strong>einem</strong> IMAP-Postfach (in Unterordnern)</li>
    <li>Versand über den SMTP-Server des <em>jeweiligen</em> Providers</li>
    <li>Internen Mailversand direkt zustellen</li>
    <li>Shared IMAP Ordner</li>
</ul>

<h2>Die Installation</h2>

<p>Glücklicherweise sind alle benötigten Tools als Debian-Pakete verfügbar. Als MTA verwenden wir <strong><a href="http://www.postfix.org/">Postfix</a></strong>, IMAP-Postfächer werden von <a href="http://www.dovecot.org/"><strong>Dovecot</strong></a> bereitgestellt. <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sieve">Sieve</a></strong> filtert die E-Mails serverseitig. <strong><a href="http://pyropus.ca/software/getmail/">Getmail</a></strong> holt E-Mails von POP3-Konten und <strong><a href="http://spamassassin.apache.org/">Spamassassin</a></strong> kümmert sich um den SPAM. Als Bonus gibt&#8217;s den Webmailer <strong><a href="http://squirrelmail.org/">Squirrelmail</a></strong> mit <strong><a href="http://squirrelmail.org/plugin_view.php?id=73">Avelsieve</a></strong>, zum Erstellen/Bearbeiten von Sieve-Regeln per Browser.</p>

<h3>Benutzer</h3>

<p>Die verschiedenen Mail-Benutzer sind &#8220;normale&#8221; Shell-Benutzer. Die Mail-Verzeichnisse sind jeweils im Home-Verzeichnis des Users. Wir entscheiden uns mal für ~/mail. Das Format ist Maildir und die Verzeichnisse cur, tmp und new müssen wir <span style="text-decoration: line-through;">von Hand</span> <em>mit maildirmake</em> unterhalb von ~/mail anlegen oder einmalig in /etc/skel.</p>

<h3>Postfix</h3>

<p>Eigentlich könnte man die Mails auch direkt vom Client aus wegschicken. Der &#8220;Umweg&#8221; über den lokalen Mailserver hat aber den Vorteil, dass wir interne Mails direkt zustellen können (dazu später mehr). Außerdem finde ich es schicker, die SMTP-Daten einmalig am Server zu konfigurieren und dann am Client die einfachen Shell-Logindaten einzutippen. Für serverseitige Weiterleitungen (mit Sieve) brauchen wir sowieso einen MTA.
<pre>apt-get install postfix postfix-tls</pre></p>

<p>Wir wählen Internetbetrieb mit Smarthost. Wir wollen ausgehende Mails über den jeweiligen SMTP-Server des Mail-Anbieters senden (also alles von me@gmx.net über smtp.gmx.net, alles von you@1und1.de über smtp.1und1.de usw.). Deshalb müssen wir Postfix so konfigurieren, dass es je nach Absenderadresse verschiedene SMTP-Server mit Authentifizierung verwendet. Das geht mit <em>sender_dependent_relayhost_maps</em>:</p>

<p><strong>/etc/postfix/main.cf: </strong>
<pre>sender_dependent_relayhost_maps = hash:/etc/postfix/sender_relay
smtp_tls_auth_enable = yes
smtp_tls_password_maps = hash:/etc/postfix/tls_passwd</pre>
<strong>/etc/postfix/sender_relay:</strong>
<pre>me@gmx.net     [smtp.gmx.net]
you@1und1.de   [smtp.1und1.de]
...</pre>
<strong>/etc/postfix/tls_passwd:</strong>
<pre>me@gmx.net     Benutzer:Passwort
you@1und1.de   you:geheim</pre></p>

<h3>Dovecot</h3>

<p>Wir installieren Dovecot 1.2 aus den Lenny-Backports. Warum wir die Backports-Version von Dovecot nehmen, und wie man die Backports zur sources.list hinzufügt, habe ich in einem <a href="http://neunzehn83.de/blog/2009/12/07/sieve-mailfilter-unter-debian-lenny-mit-syscp-und-dovecot/">früheren Beitrag</a> schon einmal erwähnt.
<pre>apt-get install -t lenny-backports dovecot-common dovecot-imapd</pre></p>

<h3>Getmail4 /Spamassassin</h3>

<p><pre>apt-get install getmail4 spamassassin</pre></p>

<p>Jeder Benutzer hat pro Account eine <em>getmailrc_*-Datei</em> in <em>~/home/.getmail/</em>. Ein Cronjob führt Getmail regelmäßig aus. Ein Lockfile sorgt dafür, dass E-Mails nicht doppelt abgeholt werden, wenn ein von Cron angestoßener Getmail-Prozess einmal länger dauert.
<pre><strong>~$ vi ~/.getmail/getmailrc_me_gmx.net</strong>
[options]
delete = true
 
[retriever]
type = SimplePOP3Retriever
server = pop.gmx.net
port = 110
username = me@gmx.net
password = geheim
use_apop = false
timeout = 180
delete_dup_msgids = false
 
[destination]
type = MDA_external
path = /usr/sbin/sendmail
arguments = ('-f', 'me@gmx.net', '-oi', '<em>Shell-Login-Name</em>@<em>Lokaler-Host'</em>)
 
[filter]
type = Filter_external
path = /usr/bin/spamc
arguments = ("-s", "250000", "-u", "<em>Shell-Login-Name</em>", "-p", "783", )</pre></p>

<p>An Postfix wird einmal die lokale Adresse (Shell-User@Hostname) und die externe E-Mail-Adresse übergeben. Das erlaubt die spätere Einsortierung in IMAP-Unterordner anhand des POP-Kontos mittels Envelope-From-Header.</p>

<p>Die Spamassassin-Filterung muss direkt von Getmail über [Filter] konfiguriert werden. Die Weiterleitung an Postfix erfolgt nämlich <strong>NICHT</strong> per SMTP, und somit ist der Spamassassin in Postfix nutzlos.</p>

<h4>Der Cronjob</h4>

<p>Der Cronjob wird von root ausgeführt und sucht in Home-Verzeichnissen nach getmailrc_*-Dateien. In diesem Beispiel macht er das jede Minute.
<pre><strong>~$ sudo crontab -u root -e</strong>
*/1 * * * * /usr/local/bin/getthemail.sh &gt;/dev/null 2&gt;&amp;1
  
<strong>~$ sudo vi /usr/local/bin/getthemail.sh</strong> 
&#35;!/bin/sh
 LOCK_FILE="/var/lock/getthemail"
 if [ ! -f "${LOCK_FILE}".lock ];
 then
 lockfile-create "${LOCK_FILE}"
 lockfile-touch "${LOCK_FILE}" &amp;
 
 for getfile in $( find /home/&#42;/.getmail/ -name getmailrc&#92;&#42; -print )
 do
 Y=<code>ls -l $getfile | awk '{print $3; }'</code>
 touch $getfile
 sudo -u $Y /usr/bin/getmail --getmaildir /home/$Y/.getmail/ --rcfile $getfile
 done
 lockfile-remove "${LOCK_FILE}"
 fi
exit 0;</pre></p>

<h3>Sieve-Filterung</h3>

<p>Dovecot 1.2 kommt mit eigener Sieve-Implementierung. Ganz fix:
<pre>~$ sudo apt-get install squirrelmail avelsieve
~$ sudo vi /etc/dovecot/dovecot.conf
protocols = imap pop3 pop3s imaps <strong>managesieve</strong>
protocol lda {
   [...]
   <strong>mail_plugins = sieve</strong>
}</pre></p>

<p>Per Sieve können wir jetzt auch E-Mails von verschiedenen POP3-Accounts in einem IMAP-Account organisieren. Getmail kann Mails verschiedener Konten in einem IMAP-Ordner zur Verfügung stellen. Mit einer Sieve-Regel lassen sich diese E-Mails in verschiedene Ordner schieben. Der Envelope-To-Header entspricht dabei immer der ursprünglichen Ziel-Adresse.</p>

<h3>Interne Mails</h3>

<p>Da alle ausgehenden Mails über den Postfix laufen ist das ein Klacks! Wir &#8220;mappen&#8221; externe Adressen auf lokale User-Accounts. Das ganze passiert mit Hilfe von <strong>alias_maps</strong>
<pre>~$ postconf -e alias_maps = hash:/etc/postfix/local_delivery
~$ sudo vi /etc/postfix/local_delivery
test@gmx.net    test</pre></p>

<p>Wobei &#8220;test&#8221; ein lokaler Shell-Benutzer wäre.</p>

<h3>Shared IMAP Ordner</h3>

<p>Auch hier bietet Dovecot verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste: wir symlinken das Shared-Folder einfach in das jeweilige IMAP-Root-Verzeichnis:
<pre>ln -s /home/share/mail /home/user/.Shared</pre></p>

<p>In diesem Fall sharen wir die INBOX des users &#8220;share&#8221;. Das funktioniert natürlich auch für Unterverzeichnisse. Wichtig ist nur, dass dann der user &#8220;user&#8221; Schreibrechte auf cur, tmp, new und auf die Dovecot-Index-Dateien des &#8220;share&#8221;-Benutzers besitzt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
</rss>

